Chronik Teil 1

Chronik des Ski- und Wanderclub 1940 Windecken e.V.

Bereits 1980 erstellte Gründungsmitglied Ludwig Reul eine Chronik unseres Vereins. Diese umfassende und interessante Darstellung der Geschichte des SCW haben wir anlässlich unseres 60-jährigen Bestehens noch einmal nachgedruckt. Wir haben uns erlaubt, diese Chronik leicht zu überarbeiten und zu ergänzen und wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre der Geschichte des SCW.

Der Ski- und Wanderclub 1940 Windecken e.V. feiert sein 60jähriges Vereinsjubiläum. Wir glauben, dass dies ein Grund zur Rückbesinnung und zu einer Bilanz ist.

60 Jahre sind zwar keine allzu lange Zeit, wenn man bedenkt, dass in unserer Stadt Vereine ihre Fahne mehr als 100 Jahre hochgehalten haben. Und doch haben diese 60 Jahre ihr eigenes Gewicht. Chorgesang hat in Deutschland eine Tradition seit dem Mittelalter. Die Turnbewegung wurde durch Turnvater Jahn in den Freiheitskriegen um 1813 ins Leben gerufen. Viele Vereine entstanden im erneuten Freiheitsdrang der Revolutionsjahre um 1848. Der Fußballsport überflutete unser Land von England kommend zwischen 1890 und dem ersten Weltkrieg und bescherte jeder Stadt und fast jedem Dorf seinen Fußballverein, der jetzt in unserer Zeit seine 100 oder 110 Jahre alt wird.

Mit dem Skisport ist das anders. Da kann man die Vereine an den Fingern abzählen, die seit über 70 Jahren bestehen. Selbst 80-jährige Clubs sind wohl hier und da im Schwarzwald, in den Alpen und im Harz zu finden, aber in unserer Gegend, und das können wir mit Stolz sagen, waren wir weit und breit der erste Skiclub.

chronik01Skilaufen ist heute mit Sicherheit der am meisten verbreitete Volkssport. Er wird von vielen Millionen Menschen in unserem Land und in der ganzen Welt aktiv betrieben. Sonntag für Sonntag bevölkern sich alle Berge und begeisterte Anhänger des weißen Traumes gleiten die herrlichen Hänge hinab oder ziehen auf den Loipen durch Wald und Flur. Die Kinder werden mit ihren Brettern groß, sind mit ihnen verwachsen und haben uns Veteranen mit ihrem Können längst überflügelt. Selbst die Älteren kaufen sich noch Langlaufbretter und fahren nach Seefeld, Inzell oder auf die Seiser Alm.

Skilaufen ist ,,in“. Skilaufen ist selbstverständlich und ein nicht mehr wegzudenkender Teil unserer Freizeit . Bei dieser heutigen Situation ist es besonders für unsere Jugend kaum vorstellbar, dass dieser Sport erst so jung ist, so jung, dass seine Entwicklung fast gleichgesetzt werden kann mit den 60 Jahren unseres Vereinslebens.

Die noch vorher liegende Anfangsgeschichte des Skisports muss schon in die Prähistorie eingeordnet werden. Ein kleiner Rückblick soll das verdeutlichen:

Bekannt waren Schneeschuhe schon in der Steinzeit, wie man aus in Fels geritzten Darstellungen besonders in Skandinavien sehen kann. Aber damals wie wohl auch in den vielen Jahrhunderten bis in die Neuzeit diente diese Fortbewegungsart nicht dem Sport, sondern der Jagd in den sonst unpassierbaren winterlichen Schneewüsten des Nordens. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann man in Nordeuropa den Skilauf auch als Sport zu betreiben. In einem Bericht aus dem Jahre 1906 wurde von seltsamen Kauzen berichtet, sogenannten Schiwanderern, die sich im Winter vorn weit hoch gebogene lange Bretter an die Füße schnallten, einen tellerlosen, zwei Meter langen Stecken in die Hand nahmen und damit einsam durch die verschneiten Berge und Wälder liefen. Bald darauf wurde die erstmalige Ganzüberquerung der Seiser Alm durch eine kleine Gruppe deutscher Skiläufer als Sensation gemeldet. Bei den ersten Springversuchen in Deutschland wurde um 1900 in Andreasberg im Harz ein Rekord von 6,5 Metern gemeldet, der 1906 auf 15 Meter hinaufgeschraubt wurde. Der Berichterstatter meinte, es würde für Mitteleuropäer wohl immer ein Wunschtraum bleiben, wie die Norweger auf Schneeschanzen 20 oder gar 30 Meter weit zu springen.

Und heute? 10 Kilometer Langlauf schafft jeder Schuljunge und auf den Großschanzen springt und fliegt man 150, ja 180 Meter und noch weiter.

Doch zurück zur Geschichte. Im ersten Weltkrieg wurde bei den Kämpfen in den Dolomiten der Skilauf von Kaiserjägern und Alpinis gelernt und eingesetzt. Erstmals wurden nicht nur Sonderlinge mit dem neuen Sport bekannt, der damals freilich blutiger Ernst war. Es war aber ein Samenkorn für die heutige Blüte gelegt.

In wenigen Jahren fand der Skisport auch in Mitteleuropa viele Anhänger und so wurden schon 1924 in Chamonix die ersten olympischen Winterspiele veranstaltet.

Auch in Windecken fanden sich ein paar Jahre später einige junge Leute, die sich auf die glatten Bretter wagten. Das waren aber keine dieser hochmodernen Kunststoffprodukte, die geheimnisumwittert ganze Industrien und Testlabors beschäftigen. Die damaligen Bretter sägte und schnitzte unser unvergessener Skikamerad Wilhelm Werth in seiner Werkstatt in der Hofhausstraße aus Eschenholz, die brühte, dämpfte und bog er, hobelte und lackierte sie und dann wurden sie mit einer undefinierbaren Mischung aus Bienenwachs, Weihnachtskerzenstummeln und verschiedenen geheimen anderen Bestandteilen mit Mutters Bügeleisen gewachst.

chronik02An einen vereinsmäßigen Zusammenschluss dachte damals noch niemand. Ein paar mehr wurden es, als 1936 die Winterolympiade in Garmisch-Partenkirchen stattfand und über die auch erst erfundenen und sich verbreitenden Radios das breite Volk mit dem neuen Sport bekannt machte. Die Erfolge der deutschen Wintersportler bei diesen Spielen ich nenne nur Christel Cranz regten zur Nacheiferung an. So waren es 1938 schon eine ganze Gruppe junger Menschen, die im Winter am Berg Sinai neben dem Haus Rittweger oder am Kilianstädter Wald den Hang hinab fuhren und auch manchmal einen Ausflug in den Vogelsberg machten, damals freilich eine kleine Weltreise. So komme ich zum Jahr 1939. In diesem Jahr schlug eigentlich schon die Geburtsstunde des heutigen Jubilars. Ich weiß noch genau, wie wir uns an Herbstmarkt 1939 im Hofe der Hochmühle mit etwa 15 Jungen und Mädchen zusammenfanden und davon sprachen, einen Skiclub zu gründen. Wir nannten uns fortan auch ,,Skiclub Windecken“ und fuhren auch als solcher los, hatten aber weder Satzung noch Vorstand und es fehlte Alles, was zu einem normalen Verein eben gehört. Aber wir trugen alle auf unseren Windblusen oder Joppen ein nicht immer gleiches Wappen mit der Inschrift ,,Skiclub Windecken“, gestickt von unseren Mädchen oder Müttern. Ja, damals zog man das an, was man an Winterkleidung hatte, denn Anoraks, Keilhosen oder Liftanzüge gab es noch nicht und wir trugen Überfallhosen, Knickerbocker oder auch einfach lange Hosen, am Knöchel mit einem Bindfaden zusammengebunden. Wir trugen Arbeitsstiefel, um deren Absätze ein Riemchen als Halt für die Bindung genagelt wurde, allenfalls wurde eine Kerbe hineingeraspelt. Die Bindung selbst bestand aus einfachen Riemen mit einer Schnalle, später mit einem Klipp.

An der Ausrüstung sieht man am besten, welche riesige Entwicklung bei unserem Sport stattgefunden hat. Wer sich heute eine Skiausrüstung beschaffen will, muss förmlich studieren, um sich unter den vielfältigen automatischen Sicherheitsbindungen zurecht zu finden, um Bretter in der richtigen Form und aus dem für die gewünschte Disziplin geeigneten Material zu wählen. Zur Abfahrt werden Stiefel angezogen, die aussehen, als seien sie eher für einen Raumfahrer auf dem Mond geeignet, für den Langlauf aber braucht man leichte, schmiegsame Schuhe. Die Kleidung ist bunt, leicht und elegant.

Der Unterschied zur Ausrüstung in unserer Anfangszeit ist mindestens ebenso groß wie bei der in der gleichen Zeit eingetretenen Entwicklung von Lilienthals fliegender Kiste zum Überschallflugzeug, wie vom ersten Benz-Schnauferl zum Formel 1 Rennwagen. Und wie heute jeder Auto fährt, während es in den zwanziger Jahren nur der Doktor und der Apotheker waren, so fährt heute auch fast jeder Ski.

chronik03Im Winter 1939/40 wuchsen wir immer mehr zusammen und als der nächste Herbst herankam und es wieder nach Schnee roch, beschlossen wir, unseren Verein auch offiziell zu gründen. Wir verwahren noch eine Urkunde, auf der sich 20 Kameraden zum Beitritt bereit erklärten. So luden wir zur Gründungsversammlung auf den 19. Oktober 1940 in das Nebenzimmer der alten Gastwirtschaft ,,Zur guten Quelle“ (H. Merz) unten im Lehnhof ein. Das Gründungsprotokoll besagt, dass etwa 20 Kameraden zur Gründung erschienen waren.

Es wurde beschlossen, einen Skiclub zu gründen, der die Aufgabe haben sollte, den Skisport nach allen Kräften zu fördern. Weiterhin wurde der Beschluss gefasst, einen Trockenkurs und gymnastische Übungen abzuhalten und dem zuständigen Sportverband beizutreten. Die Gründungsmitglieder waren:

chronik04Helmut Reul, Heinz Gregorius, Ludwig Reul, Heinrich Jost, Hans Hochstadt, Heinrich Reul, Karl Strempel, Hans Demuth, Heinrich Weider, Wilhelm Werth, Hans-Georg Hannemann, Hans Rittweger, Kurt Schäfer, Gottfried Rittweger, Heinrich Merz, Erika Wieder, Rudolf Walther, Heinz Bauer, Ursel Hannemann, Philipp Reul, Heinz Hack, Hubert Hochstadt, Helma Wagner, Giesela Schneider, Helmut Wörner, Franz Otto, Walter Reul.

In der nächsten Versammlung wurde die erste Satzung beschlossen und unser Kamerad Wilhelm Werth zum ersten Vorsitzenden gewählt.

Am 14.12.1940 erhielten wir die Urkunde über die amtliche Anerkennung als Sportverein.

In den ersten Wochen und Monaten traten unserem Verein noch bei:

chronik05Adolf Riedel, Hildegard Mehrling, Luise Mehrling, Annemarie Waas, Heinz Reul, Helmut Hartmann, Heinrich Carl, Alfred Westphal, Hugo Rittweger, Emma Friedrich, Otto Walther, Richard Klosterbecker

In diesem Winter 1940/41 fuhren wir oft nach Herchenhain in den Vogelsberg und freuten uns über die Riesenmengen Schnee, die damals gefallen waren. Wir aus Windecken waren damals fast unter uns und im ganzen Vogelsberg waren nur wenige fremde Gesichter zu sehen. Wir führten unsere ersten Vereinsmeisterschaften durch. Den 6 km-Langlauf gewann Hans Rittweger vor Helmut Reul und die sogenannte Totenkopfabfahrt sah Heinrich Jost als Sieger. Es war ein schöner Winter, für lange Zeit der letzte schöne für unseren Verein. Einer nach dem anderen wurden die Kameraden zur Wehrmacht eingezogen und mussten hinaus an die Front. Der Vorstand musste mehrmals geändert werden und für Wilhelm Werth führten erst Gottfried Rittweger, dann Ludwig Reul die Geschäfte des Vereins. Nach und nach kam das formelle Vereinsleben durch die Kriegsereignisse zum Ruhen und am 1.4.1943 wurde auch die Beitragserhebung eingestellt und der Sportbehörde das Ruhen des Vereins angezeigt. Hier darf vielleicht eingefügt werden, dass der Skiclub 35 Pfennige, dann 33 1/3 Pfennige Beitrag erhob und diese Höhe durchgehalten hat durch die schlechten Jahre nach dem Krieg und die besseren Jahre nach 1948 bis dass er ab 1965 dann wieder viele Jahre 50 Pfennige betrug.

In den Kriegswintern trafen wir uns oft bei Rittwegers in der Hohl bei heißem Apfelwein, packten Päckchen für unsere Soldaten und schrieben ihnen Briefe an die Front. Am 15.8.1944 wurde jede Vereinstätigkeit eingestellt. Von unseren damals 40 Mitgliedern waren zu diesem Zeitpunkt fast 30 an der Front. 10 Kameraden sind gefallen und nicht zu uns zurückgekommen.

Die Übriggebliebenen ließen sich nicht entmutigen und schon kurz nach Kriegsende riefen wir trotz aller Schwierigkeiten infolge der Vorschriften der Besatzungsmächte unseren Skiclub wieder ins Leben. Am 9.1.1946 reichten wir dem Rathaus eine vorläufige Mitgliederliste mit 25 Namen ein und baten um die Wiederzulassung unseres Vereins. Zwar erhielten wir die Genehmigung und Anerkennung als Sport- und Erwachsenenbildungsverein erst am 1.3.1948, aber schon am 14.1.1946 hielten wir unsere Wiedergründungsversammlung ab, wieder in der Gastwirtschaft Merz. 34 alte und neue Kameraden waren anwesend. In der Neugründungsversammlung wurde die vorgeschlagene Satzung angenommen und Heinrich Reul zum 1.Vorsitzenden gewählt.

Von jetzt an hatten wir wieder ein reges Vereinsleben. Wir fuhren wieder in den Vogelsberg und trugen schon in den ersten Wochen unsere Vereins-Meisterschaft aus. Leicht war es damals nicht, in den Vogelsberg zu kommen, denn wer hatte damals schon ein Auto? Manchmal brauchten wir zwei Tage für die Fahrt, nämlich Samstags Nachmittag bis Gedern, wo wir im Bahnhofswartesaal übernachteten, auch einmal in Gedern ins Kino gingen, und am nächsten Morgen ging es, dann weiter mit dem ersten Zug nach Hartmannshain. Oft übernachteten wir in der Gastwirtschaft Kunkel in Herchenhain, unserem damaligen offiziellen 2. Vereinslokal, in der Wirtsstube auf Stroh oder in der Scheune im Heu. Auch Privatquartiere fanden sich bald und wir wurden mit den Dorfbewohnern gut und herzlich bekannt. Manche schöne und fröhliche Stunde haben wir zusammen erlebt und manches Ereignis wird noch heute erzählt. Alle Beziehungen wurden eingesetzt, um zu einer Kanne Milch oder zu einem Laib Brot zu kommen und dann konnten unsere Mädchen wieder angerösteten Pudding oder eine Gemüsesuppe kochen und Herr Kunkel ließ auch einmal einen Hammel schwarz über die Klinge springen.

chronik06Solange aber Tag war, ob die Sonne lachte und die Hänge glitzerten und strahlten, oder ob die Nebel um die gnomenhaften Fichten auf der Herchenhainer Höhe wallten, waren wir draußen in unserem Element. Wir hatten unsere Abfahrten auf der Herchenhainer Höhe, an der Fischerhütte und am Ernstberg, dem Siechenhäuser Hang. Oft spurten wir auch durch die Wälder hinüber zum Taufstein und Hoherodskopf, zum Wald-Casino und nach Hochwald hausen.

Schon kurz nach der Wiedergründung begannen wir auch mit der Pflege der Geselligkeit. Am 17.2.1946 veranstalteten wir im Saale Merz einen Familienabend mit stark karnevalistischem Einschlag und am 3.3.1946 stieg schon unser erstes Kostümfest. Damals begann überhaupt die Zeit der Familienabende und Tanzveranstaltungen, die wohl jeder Verein durchmachen musste. Die Menschen waren ausgehungert nach Vergnügen nach den schweren Kriegs- und Nachkriegszeiten und da nur geschlossene Gesellschaften etwas veranstalten durften, schwoll auch bei uns die Mitgliederzahl mächtig an. Schon am 30.1.1946 sperrten wir daher die Aufnahme für jugendliche Nichtskiläufer. Trotzdem hatten wir am 20.6.1948 166 Mitglieder, von denen uns bald nach der Währungsreform die sogenannten Tanzmitglieder wieder verließen.

Der Skiclub war von 1946 an mit dem Karneval verbunden. 1947 starteten wir den ersten Maskenball und ab 1948 wurde ein Faschingsrummel am Fastnachtdienstag zur Tradition. Sogar einige Fastnachtsumzüge haben wir unternommen, wie die ,,Windecker Straßenbahn“.

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Am 4.12.1948 riefen wir zu unserer 1. Karnevalssitzung. Für lange Jahre veranstalteten wir jedes Jahr diese 3 Abende: Karnevalseröffnungssitzung um den 11.11., Maskenball Anfang Januar und den Kehraus am Fastnachtsdienstag. Oft fielen uns die Vorbereitungen und die Durchführung sehr schwer, denn alle Termine lagen im Winter, also der Zeit, in der wir unserem Skisport frönen wollten und mussten. Trotzdem haben wir es immer geschafft. Unsere Sitzungen hatten einen guten Ruf und wir immer ein ausverkauftes Haus in der Hochmühle. Und ohne Eigenlob kann gesagt werden, dass unsere Maskenbälle weit und breit berühmt waren und seitdem in dieser Schönheit nicht wieder erreicht worden sind. Da wur den nicht nur ein paar Girlanden in den Saal gehängt, sondern Decke und Wände wurden in vielen hundert Arbeitsstunden ganz dem jeweiligen Motto angepasst. Für eine Urwalddekoration haben wir einmal den halben Hain abgeholzt. Erst als die Hochmühle teilweise vermietet, dann baufällig wurde, wurde unseren großen Karnevalsveranstaltungen ein Ende bereitet. Geblieben sind aber unsere schönen Abende im Kreise unserer Mitglieder und Freunde, die wohl immer ein Erfolg sind und uns jedes Jahr ein paar schöne Stunden bereiten. Hierauf wird später noch zurückzukommen sein. Vielleicht war die damalige Reduzierung der Karnevalsveranstaltungen gut und notwendig, denn ihr Umfang und ihr Eigengewicht drohte manchmal unseren Skisport zu erdrücken.

Hier sei auch noch die Zeit genannt, in der unsere Akteure dem Verkehrsund Verschönerungsverein Windecken durch die Einstudierung und Aufführung von Theaterstücken bei den damaligen Heimatfesten halfen. Wer vergisst wohl den ,,Hexenprozess“, wer den ,,Fehlgriff des Hauptmanns“? Erfolg hatten wir auch bei der Beteiligung an den damals so populären Ratespielen ,,Wer gegen wen“ in Büdesheim, Kilianstädten und von uns veranstaltet in Windecken. An vielen Vereinsfesten beteiligten wir uns mit Festwagen und Gruppen.